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  Maria Jose Martinez Sanchez (ESP) große Siegerin beim Nürnberger Gastein Ladies 2011
  Bad Gastein, 17.07.2011: Die 28-jährige Maria Jose Martinez Sanchez ist die große Siegerin des NÜRNBERGER Gastein Ladies 2011. Die Spanierin gewinnt das Finale gegen die Österreicherin Patricia Mayr-Achleitner klar mit 6:0 und 7:5. Spielzeit: 1 Stunden und 31 Minuten. Für Martinez Sanchez ist es der insgesamt vierte WTA-Titel, der erste Turniersieg seit Rom 2010. Mayr-Achleitner, die per Wildcard in den Hauptbewerb gekommen ist, muss hingegen weiter auf ihren ersten großen Titel warten.

Spielverlauf: Auf dem vollbesetzten Center Court auf der Anlage des Hotels „Europäischer Hof“ steht der Beginn ganz im Zeichen von Maria Jose Martinez Sanchez. Die Spanierin erwischt einen Traumstart und macht sieben Games in Folge – der erste Satz ist nach nur 24 Minuten zu ihren Gunsten mit 6:0 entschieden. Erst danach ändert sich der Spielverlauf. Patricia Mayr-Achleitner gelingen zahlreiche direkte Punkte und vier Games in Folge. Bei einer 4:1-Führung vergibt Mayr-Achleitner sogar einen Breakball auf eine mögliche 5:1 Führung –Martinez Sanchez kann kontern und das Finale nach 1 Stunde und 31 Minuten in zwei Sätzen beenden. Die Spanierin verwertet ihren zweiten Matchball.

Martinez Sanchez: „Ich fühle mich jetzt großartig, freue mich riesig. Zu Beginn habe ich überragend gespielt, da war es wirklich das perfekte Spiel für mich. Aber es war mir klar, dass es sich irgendwann ändern wird und so ist es auch im zweiten Satz gekommen. Aber ich bin ganz ruhig geblieben, habe versucht unnötige Fehler zu vermeiden. Ich habe mich in der ganzen Woche in Gastein sehr wohl gefühlt“.

Mayr-Achleitner: „Es war ein komischer Beginn. Sie hat mir ihr Spiel aufgezwungen, teilweise hat sie mich richtig erdrückt. Das hat auch sicher mit den Bedingungen, mit dem starken Wind, zu tun gehabt. Sie hat sich besser drauf einstellen können. Ich konnte aufgrund des Windes mein Spiel nie spielen. Trotzdem war es eine tolle Woche, ich nehme nur Positives mit, es gibt keinen Grund traurig zu sein“.